Bei diesem
Hörbuch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar, welches mir
freundlicherweise durch das Bloggerportal von dem Hörverlag zur Verfügung
gestellt worden ist. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle nochmal bedanken.
Autor: Patrick Ness und Siobhan Dowd
Verlag: der Hörverlag
Erscheinungsjahr: 2011
Hörstunden: 4 Std. und 36 Minuten
Hörbuchsprecher: Maria
Furtwängler
Genre: Fantasy-Drama
Preis: 7,99 €
Inhalt
Es ist
sieben Minuten nach Mitternacht. Wie jede Nacht erwartet Conor bange den
Alptraum, der ihn quält, seit seine Mutter unheilbar an Krebs erkrankt ist.
Doch diese Nacht klopft etwas an sein Fenster und ruft seinen Namen: ein Wesen,
das uralt ist, wild und weise – und das wie niemand sonst Conors Seele und
seine geheimsten Ängste kennt… Eine faszinierende Geschichte über die Macht der
Fantasie und die Liebe zum Leben. (Klappentext)
Meine Meinung
„Sieben
Minuten nach Mitternacht“ war für mich eine unglaublich emotionale Geschichte,
die mich mitgerissen und stark bewegt hat.
Die Handlung des Buches ist kreativ und mit
viel Fantasie ausgestattet. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Geschichte
mit sehr vielen Bildern erzählt wurde, die Conors inneren Konflikt verdeutlicht
haben. So wurde die Handlung auf eine sehr gefühlvolle Ebene angehoben, die
mich direkt in ihren Bann gezogen hat. Der Verlauf des Buches war nicht vorhersehbar
und ging oft in eine andere Richtung als von mir zuerst gedacht. So habe ich
auch im Nachhinein über viele Aspekte noch einmal nachdenken müssen.
Die Sprecherin Maria Furtwängler hat das
Hörbuch mit ihrer warmen und angenehmen Stimme sehr gut vertont. Zu Beginn
hatte ich zwar das Gefühl, dass eine männliche Stimme besser für die Geschichte
geeignet wäre. Dies hat sich allerdings schnell gelegt, denn die Sprecherin hat
es gut verstanden an den wichtigen Passagen den richtigen Ton zu treffen.
Der Schreibstil von Patrik Ness war sehr
schlicht und einfach gehalten. Es wurden kurze Sätze mit einer klaren Aussage
verwendet. Da das Buch aus Conors Sicht erzählt wird, wurde auch oft eine
kindliche Wortwahl verwendet. Dieses Detail hat mir gut gefallen, da ich so die
Geschichte auf Conors Augenhöhe mitverfolgen könnte.
In der
Handlung tauchen gerade mal eine Handvoll Charaktere
auf, die zu Beginn des Buches recht stereotypisch wirken. Durch viele kleinere
Wendungen innerhalb der Geschichte, erkennt man allerdings, wie viel mehr
hinter den einzelnen Figuren steckt.
Insgesamt
kann ich nur betonen wie unglaublich ergreifend „Sieben Minuten nach
Mitternacht“ für mich war. Das Buch ist definitiv empfehlenswert aber man
sollte wissen, dass man sich hier auf eine traurige Geschichte einlässt, die
für den ein oder anderen vielleicht schwerer zu verdauen ist. Wenn man
allerdings mit diesem Wissen an die Geschichte geht, erwartet einen ein sehr emotionales
Lese- bzw. Hörerlebnis, welches auch noch lange nachwirkt.
Meine Bewertung
5 ★ von 5★
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