Bei diesem Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar,
welches mir freundlicherweise durch das Bloggerportal von dem Südwest Verlag
zur Verfügung gestellt worden ist. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle
nochmal bedanken.
Autor: Jasmin Arensmeier
Verlag: Südwest
Erscheinungsjahr: 2018
Seitenzahl: 192
Genre: Sachbuch
Preis: 15,00 €
Inhalt
„Gestalte dein Journal mit der Bullet-Methode“
ist ein Sachbuch, welches sich mit dem Thema Bullet-Journaling
auseinandersetzt. Hierbei wird von einfachen Grundlagen und Grundbegriffen bis
hin zu kreativen Anregungen und Inspirationen alles erklärt. Damit eignet sich
dieses Buch besonders für Anfänger, die sich noch nicht ausführlich mit dem
Thema beschäftigt haben.
Meine Meinung
Mir hat das
Buch sehr gut gefallen und ich bin vollkommen angesteckt und im
Bullet-Journal-Fieber. Ursprünglich wollte ich die Bullet-Methode dafür nutzen,
um ein Bookjournal aufzubauen und zu gestalten. Dies hatte ich angedacht als
Hilfestellung für diesen Blog zu verwenden, um einen Überblick über meine
Bücher zu bekommen. Allerdings haben mich die Ideen und Vorschläge in diesem
Sachbuch so inspiriert und motiviert, dass ich mir kurzer Hand ein Notizbuch
und diverse Stifte zugelegt habe und nun mit einem klassischen Bullet-Journal
angefangen habe. Es ist mir schon oft passiert, dass ich einen Kalender nicht
vollständig ausgefüllt habe, weil mir das Design im Laufe des Jahres nicht mehr
gefallen hat. Mit der Bullet-Methode habe ich dieses Problem nicht mehr, da ich
es meinen Vorstellungen so anpassen kann wie ich es möchte.
Kommen wir
aber nun zum Aufbau des Buches. Es
ist in 5 größere Abschnitte unterteilt, die sich jeweils mit einem anderen
Aspekt befassen.
Das erste
Kapitel beschäftigt sich mit der Definition
der Bullet-Methode und mit ihrem Ursprung. Desweiteren werden anfängliche
Fragen, wie die Wahl des richtigen Werkzeuges, beantwortet. Zusätzlich werden
noch Informationen zu den verschiedenen Stilrichtungen eines Journals gegeben.
Im zweiten
Abschnitt wurde dann Aufschluss über alle Grundlagen
gegeben. Dies beinhaltet zum Beispiel Jahres-, Monats-, Wochen- und
Tagesübersichten aber auch sogenannte „Habit-Tracker“. Hierbei haben mir
besonders die Erklärungen zu jeder Thematik gut gefallen. Sie sind einfach und
gut verständlich. Hinzu kommt, dass auch der jeweilige Sinn und Zeck genau
erklärt wird. Ich konnte mir vorher nie den Sinn eines Gewohnheitstrackers erklären,
aber jetzt bin ich von der Idee begeistert und werde ihn in Zukunft in mein
Journal integrieren. Ein weiterer toller Aspekt in diesem Kapitel ist, dass die
Autorin neben den ganzen Gestaltungsmöglichkeiten auch immer wieder auf das
Erreichen von Zielen eingeht. Sie beschreibt wie man mit einfachen Tricks sich
selbst verbessert, sich neue Dinge angewöhnt und wie man schlechte Gewohnheiten
ablegen kann.
Der dritte
Abschnitt widmet sich ganz der kreativen Gestaltung des Bullet-Journals.
Besonders gut gelungen war der kleine Exkurs im Bereich des Handlettering. Hier
wurden drei verschiedene Schriftarten Schritt für Schritt erklärt, sodass man
diese auch als Anfänger leicht umsetzten konnte.
Insgesamt
hat mich dieses Sachbuch begeistert und so sehr motiviert, endlich mit einem
eigenen Journal zu starten. Zwar kann man sich auch viele Ideen und Tipps im
Internet bei Instagram, Pinterest und co. holen, allerdings findet man in
diesem Buch die passenden Schritt-für-Schritt-Erklärungen, die einem helfen
seine Ideen besser umzusetzen.
Ich kann „Gestalte
dein Journal mit der Bullet-Methode“ jedem an Herz legen, der sich gerne mit
diesem Thema auseinandersetzen möchte. Allerdings ist das Buch eher für
Anfänger und Neulinge wie mich geeignet, sodass denjenigen mit Erfahrungen in diesem
Bereich bestimmt viele Dinge schon bekannt sein dürften. Nichts desto trotz
bietet dieses Sachbuch viele Inspirationen und motiviert dazu seine
Produktivität zu steigern.
Meine Bewertung
5 ★ von 5★
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