Heute habe ich mal einen etwas anderen
Blogbeitrag für euch. Es soll nämlich um diese 4 Bücher gehen. Genauer gesagt
um die ersten Kapitel dieser Bücher, denn die habe ich gelesen, um einen ersten
Eindruck zu bekommen. Ich werde euch im Folgenden also berichten was auf den
ersten Seiten passiert und wie mir die Einstiege in die verschiedenen
Geschichten gefallen haben. Falls ihr, wenn ihr die Bücher noch nicht gelesen
habt, überhaupt nichts vorweg wissen möchtet, empfehle ich euch diesen
Blogbeitrag auszulassen, da ich jeweils den Inhalt des ersten Kapitels
zusammenfassen werde. Für diejenigen unter euch, die genauso neugierig sind wie
ich, geht es dann jetzt weiter:
Als erstes habe ich mit „Ashes - Brennendes Herz“ von Ilsa J. Bick begonnen. Hier habe ich
sogar den Prolog und die ersten beiden Kapitel gelesen, da diese sehr kurz
waren und noch nicht viel Aufschluss über die Geschichte gaben.
Inhalt:
Der Prolog beginnt mit einem Telefonat zwischen der
Protagonistin Alex und ihrer Tante Hannah, die ziemlich besorgt klingt, da ihre
Nichte zu einem ungeplanten, spontanen Ausflug unterwegs ist. Während dieses
Gespräches stellt sich heraus, dass Alex schwer krank ist. Sie selbst scheint
allerdings jede Hoffnung aufgegeben zu haben und möchte nur in Ruhe gelassen
werden. Alex hat sich fest vorgenommen eine Wanderung in den Bergen zu machen
und trotzdessen, dass ihre Tante dies nicht gut heißt, beenden beide das
Gespräch friedlich. Im ersten Kapitel hat Alex ihr Lager in den Bergen
aufgeschlagen und denkt an vergangene Zeiten zurück. Man erfährt, wie es zu
ihrer Krankheit kam und dass ihre Eltern beide zuvor gestorben sind. Dann wird
sie von einem Geräusch aus ihren Gedanken gerissen und vor ihr steht ein Hund.
In Kapitel 2 begegnet Alex den Besitzern des Hundes ein älterer Herr namens
Jack und seine Enkelin Ellie. Die Charaktere kommen langsam ins Gespräch und
Alex bietet den beiden an sich zu ihr zu setzen.
Fazit:
Dank des Telefonates am Anfang war ich direkt in der
Geschichte drin. Es wurden gleich zu Anfang viele Fragen aufgeworfen, die mich
neugierig auf die Geschichte gemacht haben. Und obwohl bisher nichts Spektakuläres
passiert ist, wollte ich nach den ersten Kapiteln direkt weiterlesen. Die
Geschichte ist nicht in der Ich-Perspektive geschrieben, sondern wird in der
3.Person erzählt. Der Schreibstil ist einfach und lässt sich leicht lesen. Ich
bin jedenfalls sehr angetan nach den ersten Seiten und werde bestimmt nach
kurzer Zeit zu diesem Buch greifen.
Als zweites habe ich mir „Escape“ von Jennifer Rush vorgenommen.
Inhalt:
Unsere Protagonistin Anna schleicht sich bei Mitternacht in
den Keller ihres Hauses, um die vier Jungs, die dort leben, zu besuchen. Dort
angekommen ist aber nur einer der vier wach, Sam. Sie bittet ihn um eine Partie
Schach und beide spielen ein wenig, wobei Sam allerdings hinter einer
Glasscheibe sitzt und er Anna seine Züge nur verbal mitteilen kann. Man
erfährt, dass Annas Vater einer geheimen Organisation angehört und deshalb die
vier Jungen in seinem Keller gefangen hält. Nach wenigen Zügen beenden sie aus
Müdigkeit ihr Spiel und Anna schleicht sich wieder nach oben.
Fazit:
Auch bei dieser Geschichte wird man sofort in eine Situation
geschmissen und es werden auch hier unglaublich viele Fragen aufgeworfen.
Allerdings erfährt man im ersten Kapitel nicht viel mehr als bereits in der
Inhaltszusammenfassung des Buches. Dies ist ein Grund warum ich nicht ganz so
neugierig war weiter zu lesen. Jennifer Rush erzählt hier in der
Ich-Perspektive von Anna, welches sich angenehm lesen lässt. Nach diesem
Eindruck muss ich aber sagen, dass die Geschichte zwar interessant klingt, mich
aber nicht so sehr anspricht, dass ich direkt zu ihr greifen würde. Ich denke
wenn ich demnächst in Thriller-Stimmung bin, werde ich mich diesem Buch zuwenden.
Als drittes habe ich mich mit „Die Beschenkte“ von Kristin Cashore beschäftigt.
Inhalt:
Wir begleiten Katsa auf einer Rettungsmission in einem Verlies und erleben wie
sie eine Wache nach der anderen mit ihren Fähigkeiten lautlos ausschaltet ohne
diese umzubringen. Dazwischen gibt es einen Rückblick auf Katsas Kindheit, wo
man erfährt, dass sie eine Beschenkte ist, wie sie ihre Gabe entdeckte und dass
die Beschenkten an ihren unterschiedlichen Augen zu erkennen sind. Zurück in
der Gegenwart trifft unsere Protagonistin bei ihrer Mission auf einen weiteren
Beschenkten, der ihre Identität erkennt. Nur mit Mühe schafft Katsa es ihren
Gegenüber zu schlagen und gegen jede Vernunft lässt sie ihn am Leben und flieht
mit ihren Gefährten.
Fazit:
Schon auf den ersten Seiten versetzt mich diese Geschichte mit ihren eigenen
Begrifflichkeiten und Besonderheiten in eine mittelalterliche Fantasy Welt.
Dies zeigt im Vergleich zu den anderen Büchen einen deutlichen Kontrast auf.
Auch wenn man bisher nicht viel erfährt, merkt man als Leser schon wie
unglaublich komplex die Welt werden kann, in der die Geschichte spielt. Mir hat
das erste Kapitel sehr gut gefallen und ich will auf jeden Fall bald
weiterlesen.
Das letzte Buch für dieses Format ist „Wie Monde so silbern“
von Marissa Meyer.
Inhalt:
Die Geschichte startet auf dem Marktplatz von Neu-Peking bei einem kleinem
Stand, der unserer Protagonistin Cinder gehört. Diese ist gerade damit
beschäftigt an ihrem Fuß herum zu schrauben, denn Cinder ist ein Cyborg. Sie
führt einen kleinen Laden für Ersatzteile von Androiden und ist dort als
Mechanikerin tätig. Während diesem ganz normalen Arbeitstag stattet der Prinz
des Landes ihr einen Besuch ab und macht sie damit sichtlich nervös. Er möchte,
dass Cinder seine Androidin repariert. Neben diesem Anliegen unterhalten die
zwei sich bis Cinders Androidin Iko dazu stößt. Als der Prinz gegangen ist,
bricht plötzlich Panik auf dem Marktplatz aus und es stellt sich heraus, dass
die Bäckerin von gegenüber von der blauen Pest befallen wurde. Anstatt zu
fliehen verbarrikadiert sich Cinder zusammen mit Iko in ihrem Laden.
Fazit:
Die Welt in der dieses Buch spielt ist zunächst erst einmal gewöhnungsbedürftig
und total ausgefallen. Durch diese Mischung aus Science-Fiction und
futuristischem China, verleiht der Geschichte einen ganz besonderen Charakter.
Und mich hat das Ganze ein bisschen an Star Wars erinnert. Ich denke auf dieses
Buch muss man sich einfach einlassen, tolerant gegenüber der Geschichte sein
und vor allem Lust auf dieses Genre haben. Aufgrund der Ausgangslage und den
Eigenarten, bin ich sehr neugierig geworden und freue mich, wenn ich zu diesem
Buch greife, um es zu lesen.
So das waren also meine vier angelesenen Bücher für dieses „Try
a chapter“. Ich hoffe euch gefällt dieses Format und ich konnte den ein oder
anderen neugierig auf die Bücher machen. Ich denke ich werde die zukünftigen
Blogbeiträge dieser Art dazu nutzen, um mir die Entscheidung, was als nächstes
gelesen wird, zu erleichtern.
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